Die Tiroler Landeszeitung berichtet: Die von Kräder viel befahrenen Passstraßen Tirols sind ein Lärm-Ärgernis – jetzt wird eine neuartige Lösung für das Motorradlärmthema angepeilt: Diskutiert wird ein Permitsystem, also eine Kontingentierung des Motorradverkehrs auf den hochfrequentierten Bikerstrecken. Am besten täglich, ganz sicher aber landesweit, damit Ausweichverkehr verhindert werden kann. Die Überwachung soll durch Überkopfwegweiser samt Datenübertragung an die Polizei, die Anmeldung für die Durchfahrt online erfolgen. E-Motorräder sowie Berufspendler und Anrainer sollen ausgenommen sein. „Der Motorradverkehr wird immer mehr. Dort, wo die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt ist, müssen wir Maßnahmen setzen“, begründet Verkehrssprecher Andreas Leitgeb von der NEOS-Partei seinen Vorstoß.

Katergorien:

9 Kommentare

  1. Ich finde die Idee nicht so toll. Die reine Anzahl der Krawallos ist nicht der Punkt. Hier im Dorf gibts EINEN ohne jegliche Dämpfung. Wenn der abends einmal vorbeifährt, schlafen die kleinen Kinder nicht mehr ein. Dummerweise gibt’s bei uns auch ein paar Polizisten… Die Krachmacher müssen aus dem Verkehr gezogen werden, ein paar weniger machen die Lage nicht erträglich. Flickwerk bringt nix, es müssen Nägel mit Köpfen her.

  2. Ich denke, es kann gerade an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien nur ein Kontingent für diese zweirädrigen Lärmterroristen geben. Und das ist Kontingent 0,0 und das flächendeckend in GANZ Deutschland! Funktioniert nur leider mit der Politik nicht. Es muss sch….egal sein, ob „leises“ Bike, EBike oder Krachkarre, die müssen ALLE weg. Zulassung weg, Führerschein weg auf unbestimmte Dauer und 10000 Euro plus als Geldstrafe und fertig. Aber wie gesagt, leider ist das Wunschtraum. Auch hier im Müglitztal. Grüße. Ein arg genervter, lärmgeplagter Anwohner.

      • Das sieht „Bikelärmhasser“ sicherlich anders. Wer selbst die Verbannung von Ebikes fordert, dem geht es wohl nicht vordergründig um Lärm…
        Mit Leuten dieser Art würde ich gern mal bei einem kühlen Bier Standpunkte austauschen. Allerdings fürchte ich, dazu niemals die Gelegenheit zu bekommen. „Jemand der nicht meiner Meinung ist, ist ein Idiot —> mit dem rede ich nicht —> mit denen kann man ja nicht reden“
        Bei Excel würde man sowas dann „Zirkelbezug“ nennen.

        • Nun Beobachter. Holen sie ein kühles Bier aus dem Kühlschrank und bringen Sie mal die Argumente vor, die dafür sprechen, sich ein mutwillig laut gemachtes Krad zu kaufen, um Mitbürger zu terrorisieren, ihnen die Lebensqualität zu rauben und ihre Gesundheit zu schädigen. Aber kommen Sie mir nicht mit der Theorie, Ihr Auspuff hätte Ihnen wiederholt das Leben gerettet. Ich fahre nämlich seit 20 Jahren ohne lauten Auspuff und lebe noch. Trotz der „vielen Deppen“ auf der Straße und vllt. wegen meines Fahrstils.

          • Da wurde ich wohl falsch verstanden. Weder hat ein lauter Auspuff jemals mein Leben gerettet, noch sehe ich eine Notwendigkeit, so etwas überhaupt an mein Motorrad zu schrauben. Mich interessieren lediglich die Argumente, die Leute wie „Bikelärmhasser“ hervorbringen. Wer ein bundesweites Fahrverbot – an Wochenenden, Feiertagen und Ferien – selbst für Ebikes (meines Wissens nach sind das bereits Fahrräder, die mit elektrischer Unterstützung Geschwindigkeiten >25km/h erreichen) fordert, der hat offensichtlich tiefergehende Probleme mit Zweiradfahren, als „nur“ Lärm.

          • Vermutlich hat sich Bikerlärmhasser falsch ausgedrückt. Sonst hiesse er ja Bikehasser – und würde Fahrräder hassen.
            Sie können Ihr Bier wiedr zumachen.

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