Ein Bericht erklärt detailliert, wie die Motorrad-Hersteller mittels Auspuffklappen ihre zu lauten Motorräder so manipulieren, dass sie die Zulassung bestehen. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) berichtet im Politmagazin «Rundschau» darüber. Viele Motorräder (die Schweizer sagen Töffs) sind auch in der Schweiz lauter als erlaubt, dank technischen Einbauten wie der Auspuffklappe werden Lärmvorschriften faktisch oft umgangen. Motorradlärm wird auch in der Schweiz zum Politikum: Politiker wollen dem Dezibelrausch den Riegel vorschieben – die Motorradlobby wehrt sich vehement. Die «Rundschau» berichtet kompetent zum Streit um den lauten Knatterton – unter anderem von der Prüfstrecke, wo ein paar Stundenkilometer mehr Geschwindigkeit ausserhalb des Lärmmess-Zklus den Lärm schon weit mehr als verdoppelt. Hier geht’s zur Sendung.

Ein Kommentar

  1. Wir wohnen in der Nähe einer Autobahn und sind bei schönen Wetter quasi an einer Motorradrennstrecke. Man hört sie kilometerweit schon kommen und wieder verschwinden. Dies ist von der Polizei geduldeter Lärmterror. In der Nähe ist nämlich eine Autobahnpolizei stationiert, an der sie vorbeirasen müssen. Was geschieht? Nichts!!! Geduldeter Wahnsinn!
    Bin selbst ein Leben lang Motorradfahrerund habe kein Verständnis für diese Idioten. Es sind immer 4-Zylinder Japaner und HD ohne Schalldämper oder mit Auspuffklappe.
    Warum wird so etwas von dem Gesetzgeber geduldet? Ein 50cc Fahrradhilfsmotor wir strenger kontrolliert und bestraft.

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