Ab 2035 will die EU nur noch Autos und Lieferwagen neu zulassen, die keine Treibhausgase mehr verursachen. Das Fiasko dabei für Straßenlärm-Betroffene: Ausgenommen von dem Verbot sind schwere Lkw – aber auch Mopeds und Motorräder. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union müssen diesem Vorschlag des EU-Parlaments noch zustimmen. Die Fahrzeugindustrie positioniert sich derweil uneinsichtig und selbstbewusst und will das Verbrennerverbot verhindern. KTM-Boss Stefan Pierer ist zugleich Präsident des Herstellerverbands ACEM – der European Association of Motorcycle Manufacturers : „Wir können noch ewig mit Verbrennern fahren (…) Elektro-Mobilität ist ein Schwachsinn, der von wissenschaftlich ungebildeten Politikern gepusht wird. Ein aufgelegter Schwachsinn“ – und er scheint das nicht nur auf den Motorsport zu beziehen. Die Frage ist: Warum geht der Politik das Thema Motorrad immer durch die (Regelungs-)Lappen? Warum scheinen Wirtschaftsinteressen und die Lärm-Lobby sich hier immer wieder durchzusetzen?

Katergorien:

Ein Kommentar

  1. So war es schon immer! Motorräder fliegen unter dem Gesetzgebungszuständigkeit-Radar. Ob ich 100 Verbrenner-PS an ein Auto ranschraube oder an ein Motorrad ist das gleiche. Mit der einen Ausnahme: Mit dem Auto fährt einer Anschaffen, mit dem Motorrad spazieren und Lärm verbreiten.

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